Rocket Inter Action GmbH verklagt Marketingunternehmen des Landes Berlin, die Partner für Berlin GmbH, auf Zahlung der noch offenen Forderungen anlässlich der Feiern des 20. Jahrestages des Mauerfalls

Berlin (ots) – “Im Rahmen des Hauptstadt-Marketings entwickelt und unterstützt Berlin Partner Kampagnen und Projekte, die Berlin als attraktiven Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, kreative Hauptstadt, Kultur- und Sportmetropole sowie als lebenswerte Stadt profilieren.” – so die Berlin Partner GmbH auf ihrer Marketing-Webseite.

Offenbar hat ihr Kampagnenbüro “be Berlin” den bekannten Slogan “arm, aber sexy” dabei etwas zu wörtlich genommen: Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls hat sie im Rahmen der Hauptstadtkampagne “be Berlin” am 6. und 7. November 2009 jeweils eine Musikveranstaltung im Café Moskau und im E-Werk veranstaltet (1989-2009 Clublegenden – 20 Years City of Change – The Place to be for Music), in diesem Zusammenhang die Berliner Agentur Rocket Inter Action GmbH mit der Konzeption, Planung und Umsetzung der beiden Veranstaltungen beauftragt und diese per Schreiben vom 27. Oktober 2009 gebeten, allen Lieferanten und Dienstleistern mitzuteilen, dass jede Abrechnung unmittelbar im Anschluss an die Veranstaltungen ihr gegenüber auf Rechnungsbasis zu erfolgen hat, da die Berlin Partner GmbH als verlässlicher Partner und Auftraggeber bekannt sein sollte.

Das wird sich nun ändern, da die Berlin Partner GmbH es bis heute nicht geschafft hat, die Dienstleister der Veranstaltungen vollständig zu bezahlen, inklusive offener Getränkerechnungen von über EUR 17.000. Auch in Bezug auf die bestellte Licht- und Soundtechnik lässt die Berlin Partner GmbH alle, die damals an der Veranstaltung mitgearbeitet haben, u.a. auch einen DJ, nun im Frühjahrsregen stehen – insgesamt sind knapp EUR 50.000 an Rechnungen noch unbeglichen. Die mit der Organisation beauftragte Agentur Rocket Inter Action GmbH wird nun bereits von ersten Dienstleistern gerichtlich in Anspruch genommen. Die Wut der Dienstleister ist verständlich, richtet sich mit der Rocket Inter Action GmbH, die ebenfalls noch auf ihre Agenturvergütung wartet, aber gegen den Falschen. Der Imageschaden ist immens.

Deswegen bleibt der Rocket Inter Action GmbH nun keine andere Möglichkeit mehr, als die Landestochter gerichtlich in Anspruch zu nehmen, unterstützt durch die Dienstleister als Streitverkünder, überwiegend kleine Betriebe, denen es schwerfällt, monatelang auf ihr Geld zu warten, während die Kampagne “be Berlin” schon am nächsten Slogan bastelt: “Wat kiekste denn so Fatzke? – eine Berliner Freundlichkeitsoffensive “mit Herz und Schnauze”. “Ick hab’ keen Jeld, du hast keen Jeld, Wer hat dat denn allet bestellt?” wäre sicher auch keine schlechte Idee für diese tolle Kampagne.

Leserbriefe

1 Leserbrief for “Rocket Inter Action GmbH verklagt Marketingunternehmen des Landes Berlin, die Partner für Berlin GmbH, auf Zahlung der noch offenen Forderungen anlässlich der Feiern des 20. Jahrestages des Mauerfalls”

  1. peinlich peinlich…

    Posted by Marcus | August 3, 2010, 12:29

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