| 13. März 2009 21:00 Uhr |
Während die Hype-Maschine um das bald erscheinende neue Phoenix-Album “Wolfgang Amadeus Phoenix” gerade ins Rollen kommt, ist eine weniger bekannte, aber sicher nicht weniger spannende Dance-Pop-Band aus Fankreich gerade auf einer kleinen Deutschland-Tour. Poni Hoax aus Barbes machten im letzten Jahr mit einer Handvoll Singles und schließlich mit dem Album “Images Of Sigrid” auf sich aufmerksam (Ihr tatsächliches unbetiteltes Debüt erschien allerdings schon 2007). 
Im Gegensatz zu ihren Landsleuten Phoenix sind Poni Hoax sicher weniger konsensfähig. Kein Indie-Boy-Chic, keine total schlüssige und konsequente opitische und akustische Ästhetik. Mal lassen sie sich von osteuropäische Stimmungen inspirieren (“Budapest”) mal schmettert Sänger Nicolas Ker als ein Zwitter aus Ian Curtis und Bryan Ferry die größenwahnsinnige Disco-Glam-Nummer “Antibodies”, mal bestimmen angestaubte Second-Hand-Synthies den Sound, mal gehen die Gitarren mit der Band durch.
Die Stimmung ist meist düster, von Stroboskop-Blitzen erhellte Disco-Darkness. Der Rote Salon an der Volksbühne wird mit seinem schwülstigen Charme, den roten Holzverkleidungen und den imposanten Deckenleuchten die perfekte Kulisse abgeben.
Poni Hoax: Antbodies
Poni Hoax, Roter Salon an der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz, U-Bahn: Rosa-Luxemburg-Platz
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